Hilfe, mein Hund will nicht!

Tipps und Training für den Hund

Hilfe, mein Hund will nicht spazieren gehen!

Tipps und Tricks, um dem Vierbeiner den Spaziergang zum Spaß zu machen.

Hund will nicht Gassi, gehen

Hund will nicht Gassi gehen

Bei manchen Hunden entpuppt sich der Gassigang als Stressfaktor. Ganz gleich, ob es sich dabei um einen Auslandshund, ein ehemaliges Tierheimtier oder einen Junghund vom Züchter handelt: Die außergewöhnlichen Faktoren, die sich in der offenen Umwelt bieten, können verschreckend und gar angsteinjagend für den Vierbeiner sein. Wie können Sie Ihrem Hund nun helfen, wenn dieser nicht spazieren gehen will?

Ungewohnte Geräusche

Ihr Hund will nicht spazieren gehen und hat Angst davor, gemeinsam mit Ihnen eine Pfote vor die Tür zu setzen? Dies kann mehrere Ursachen haben. Ein großer und wichtiger Faktor dabei sind meist ungewöhnliche Geräusche und Hektik, die sich im Straßenverkehr auftun. Bemerken Sie, dass Ihr Hund beispielsweise vor Autogeräuschen davon schreckt, bietet es sich an, ein Geräuschetraining in seiner Wohlfühlumgebung vorzunehmen, also am besten zu Hause.

Konfrontieren Sie Ihre geliebte Fellnase mit typischen Straßengeräuschen vom Radio aus, wenn dieser ruhig und entspannt auf seinem Platz liegt. Achten Sie dabei auf sein Verhalten und setzen Sie sich ganz entspannt daneben. Überstrapazieren Sie den Hund dabei nicht, sondern gehen Sie Schritt für Schritt vor.

Während die typischen Straßengeräusche am Anfang nur wenige Sekunden und in geringer Lautstärke in den Alltag daheim eingebunden werden, so kann die Dauer und die Lautstärke nach einiger Zeit verlängert bzw. erhöht werden. Ihr Hund verbindet dieses Geräusch nach geraumer Zeit dann mit etwas völlig normalen und wird sich auch so beim Spazierengehen ruhiger und entspannter verhalten.

Trick des Beruhigungswortes

Beruhigende Worte koennen helfen

Beruhigende Worte können helfen

Nicht nur bei der Angst im Straßenverkehr, auch bei anderen Angstfaktoren kann ein Beruhigungswort wahre Wunder bewirken. Suchen Sie sich ein ganz besonderes Wort aus und versetzen Sie Ihren Hund in eine absolute Ruhesituation.

Bei vielen Hunden wirkt es sich so absolut entspannend aus, wenn Sie sanft hinter dem Ohr gekrault werden. Dies ist bei Hunden eine erogene Zone – auch das Muttertier nutzt diese Stelle zum Beruhigen der Welpen. Ist Ihr Hund kurz vor dem Wegtreten, sagen Sie ganz ruhig und unterschwellig dabei Ihr Beruhigungswort. Der Hund wird dieses Wort unterbewusst mit der absoluten ruhigen Haltung verbinden.

In Stresssituation kann dieses Zauberwort dann den Hund aus der Angst reißen und an die schöne entspannte Haltung erinnern und somit den Spaziergang zu einem schönen Erlebnis werden lassen.

Angst vor Leine und Halsband

Gerade bei Hunden aus dem Tierschutz ist eine Vorgeschichte meist unbekannt. Kaum ein Vermittler kann genau sagen, was mit dem Hund vorab passiert ist. Hat Ihr Hund Angst vor dem Halsband oder der Leine und möchte deshalb nicht spazierengehen, dann zeigen Sie ihm auf, dass das Tragen dieses Outfits mit etwas Wundervollem verbunden wird.

Legen Sie das Halsband zunächst auch dann an, wenn es nicht zum Gassigang geht, sondern Sie ganz einfach in der Wohnung bleiben. Unterstreichen Sie jedes Anlegen von Halsband und / oder Leine mit einem ganz besonderen Leckerbissen wie Käse oder Fleischwurst.

Ihr Hund lernt so zum einen. dass das Halsband ganz einfach dazugehört, zum anderen verbindet er es mit einer ganz tollen Leckerei. Schon bald freut sich das Tier darüber, das Gassioutfit anzuziehen, da ihn dann das Leckerchen belohnt. So wird sich Ihr Hund schon bald auf den gemeinsamen Spaziergang freuen.

Hunde-Halsband

Hunde-Halsband

Fazit: Entspanntes Gassigehen

Denken Sie bei allen Tipps daran: in der Ruhe liegt die Kraft und nichts wird von heute auf morgen erlernt. Nehmen Sie sich Zeit und geben Sie selbige auch dem Tier. Sie sind sein Lehrmeister und nur gemeinsam können Sie die Angst bekämpfen und ein unschlagbares Team werden!

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